47. Lektion – Kinder und Jugendliche: Schlaf- und Ess-, Affektive- und psychotische Störungen

Wir kommen zur letzten Lektion zum Thema Kinder und Jugendliche. Heute beschäftigen wir uns mit den Störungen, die auch im Erwachsenenalter auftreten können. Vor allem aber die Ess-Störungen beginnen häufig im Kindesalter.

  • Schlafstörungen kommen im Kindesalter meistens in Form der Albträume, des Nachtwandelns oder des plötzlichen Erwachens mit Schrei (Pavor Nocturnus) vor. Sie wurden bereits bei den Schlafstörungen behandelt.
  • Ebenso die Ess-Störungen. Am häufigsten erkranken Mädchen (Verhältnis 1:12 zu Jungen) an einer Anorexie, bei 20% verläuft sie chronisch, ca. 10% versterben. Immer häufiger kommt es bei Kindern zu Adipositas.
  • Depressive und Angst-Störungen äußern sich bei Kindern ähnlich wie bei Erwachsenen, wobei sich Kinder eher zurückziehen und deshalb oft nicht als depressiv erkannt werden.
  • Psychotische Störungen (bspw. in Form der Jugendschizophrenie) sind oft gekennzeichnet durch eine Negativ-Symptomatik, also sozialer Rückzug, Leistungsknick in Beruf oder Schule, Ängste, etc.
  • Zwei wichtige und aktuelle Themen bei Kindern sind noch die Vernachlässigung und Misshandlung, bzw. der Missbrauch. Neben den körperlichen Schäden, die die Kinder erleiden, sind die psychischen Schäden oft unermesslich.

 

Was gehört zu den Störungen der schulischen Fertigkeiten?
  • Lese- und Rechtschreibstörung
  • Isolierte Rechtschreibstörung
  • Rechenstörung
  • Kombinierte Störung schulischer Fertigkeiten
Was gehört zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen?
  • Kanner-Autismus
  • Atypischer Autismus
  • Asperger-Autismus
  • Rett-Syndrom
Wie äußert sich ADHS und welches Geschlecht ist eher betroffen?
  • Das ADHS-Syndrom entsteht im Kindesalter und betrifft mehr Jungen als Mädchen.
  • Jungen sind eher hyperaktiv,
  • Mädchen eher unkonzentriert.
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