34. Lektion – Dissoziative-, somatoforme- und artifizielle Störung

Dissoziative Störungen

Dissoziation bedeutet die Abspaltung bestimmter Gedächtnisinhalte oder auch körperlicher Funktionen (Bewegungen) vom Bewusstsein des Betreffenden. Sie können so nicht mehr in das eigene Erleben oder in eigene Erfahrungen integriert werden. Am häufigsten kommen dissoziative Lähmungen vor. Außerdem gibt es eine Desintegration bestimmter Gedächtnisinhalte (dissoziative Amnesie).

In der ICD-10 wurde der Begriff der Hysterie aufgegeben und folgendermaßen eingeteilt:

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33. Lektion – Belastungs- und Anpassungsstörungen

Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen

Die Reaktion eines Menschen auf kritische Belastung zeigt sich auf emotionaler, körperlicher und kognitiver Ebene. Die Eigenschaft, solche Belastungen zu verarbeiten hängt vom Ausmaß des Traumas und von der individuellen Belastungsgrenze des Betroffenen ab. Diese wiederum hängt von der Persönlichkeitsstruktur, biologischen Faktoren, entwicklungsgeschichtlichen Aspekten und dem verfügbaren sozialen Netz ab. Belastungssituationen können nach Ihrem Schweregrad eingeteilt werden in

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31. Lektion – Angst

Angst ist ein Mechanismus, den vermutlich alle Menschen kennen. Sie kann begründet sein, wenn wir uns bspw. in einer lebensbedrohlichen Situation befinden. Sie äußert sich durch das Gefühl, in der Klemme zu sitzen, in einer ausweglosen Situation zu sein oder auch durch Todesangst.

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